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AGB

7. Schadensersatz
a) Der Mieter haftet für den Verlust oder die Beschädigung von Mietgegenständen.

b) Bei Verlust der Mietsache verpflichtet sich der Mieter, Schadensersatz in Höhe des dreifachen Mietzinses zu leisten.

c) Bei Beschädigungen, die über das normale Maß der Abnutzung hinausgehen, verpflichtet sich der Mieter die Kosten der Wiederherstellung in vollem Umfang zu tragen. Die Kosten der Wiederherstellung umfassen auch die Kosten des Mietausfalls für den Zeitraum der Reparatur.

d) Ist die Mietsache oder sind Einzelteile von ihr nach der Rückgabe unbrauchbar oder übersteigen die Wiederherstellungskosten den Wert der Neuanschaffung der Mietsache, steht dies dem Verlust der Mietsache gleich.

e) Dem Mieter ist es im Falle der Geltendmachung von pauschalen Schadensersatzansprüchen oder Rücktrittskosten gestattet, dem Vermieter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall ist der Mieter nur zum Ersatz des geringeren Schadensbetrages verpflichtet. Der Mieter hat dabei zu beachten, dass eine Wiederbeschaffung von Originalen nur durch gleichwertige Originale erfolgen kann.

f) Der Mieter erwirbt durch die Leistung von Schadensersatz keinerlei Rechte an den Mietgegenständen. Ein Anspruch auf Übereignung von beschädigten Mietgegenständen besteht nicht.

8.Gerichtsstand
Ist der Vertragspartner ein Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird als ausschließlicher Gerichtsstand der Geschäftssitz des Vermieters für alle Ansprüche, die sich aus oder aufgrund dieses Vertrages ergeben, vereinbart. Gleiches gilt gegenüber Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb von Deutschland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
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